Der Tag, an dem wir verstehen, dass alles Gott gehört, wird der Tag der Dämmerung wahren Wissens sein.


Termin-Kalender

September 2017
<. >. <.. >..
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01. 02. 03.
04. 05. 06. 07. 08. 09. 10.
11. 12. 13. 14. 15. 16. 17.
18. 19. 20. 21. 22. 23. 24.
25. 26. 27. 28. 29. 30.

Legende:

vorgemerkt
 
bestätigt
 
 

Suche

Suche
.

01.12.2010

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Adventskalender mit Geschichten, Gedichten, Sprüchen, ...

Vieles habe ich gesammelt und gezielt gesendet bekommen - vielen Dank dafür!!!

Immer wieder ergibt sich die Frage der ursprünglichen Text-Quelle. Viele Geschichten, die heute im Umlauf sind, haben uralte Quellen in Russland, im asiatischen Raum oder bei den Indianern und werden nun in eigenen Varianten weitergegeben. Auch ich habe mich immer wieder von alten Weisheiten (auch aus dem vedischen Bereich) inspirieren lassen. Die Veden wiederum greifen in vielen Bereichen die vedrussischen Überlieferungen auf. Was soll ich da als Quelle angeben? Ich schreibe bei solchen Geschichten, zu denen ich von "den Alten" inspiriert wurde, "erzählt von HUM" (Helga Ute Myrkit). Damit bin ich auf der sicheren Seite. Und so dürfen die Leser/innen meiner Seite es mit meinen Geschichten gerne auch tun.

Heute zunächs tdie Geschichte des Adventskalenders, die ich zugeschickt bekam:

Woher stammt der Brauch des Adventskalenders?
Die eigentlichen Ursprünge lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen: Der erste selbst gebastelte Adventskalender stammt vermutlich aus dem Jahr 1851. Damals hängten protestantische Familien nach und nach 24 Bilder an die Wand, um die besinnliche Zeit bis Weihnachten abzuzählen. Einfacher war eine Variante mit 24 an die Wand oder Tür gemalten Kreidestrichen, bei der die Kinder täglich einen Strich wegwischen durften. Oder es wurden Strohhalme in eine Krippe gelegt, für jeden Tag einer, bis zum Heiligen Abend.

Knapp 50 Jahre später, im Jahr 1902, veröffentlichte die "Evangelische Buchhandlung" in Hamburg den ersten gedruckten Kalender in Form einer schmucken, liebevollen Weihnachtsuhr für Kinder.

Sechs Jahre darauf brachte der Münchner Verleger Gerhard Lang den weltweit ersten gedruckten Kalender auf den Markt. Er bestand aus einem Bogen mit 24 himmlischen Bildern zum Ausschneiden und einem Bogen mit 24 Feldern zum Aufkleben. Jeden Tag in der Adventszeit durften die Kinder ein Bild ausschneiden und in ein Feld kleben. Bis in die 1930er-Jahre hinein genoss die lithografische Anstalt von Reichold & Lang in München den Ruf, die kunstreichsten und fantasievollsten Werke auf diesem Spezialgebiet herauszugeben.

Vor allem sein Schokoladen-Adventskalender, das „Christkindleinshaus zum Füllen mit Schokolade“ war beliebt bei den deutschen Familien. Dabei lag die Idee zu einem solchen Kalender mehr als nahe. Denn der Verleger, der das Kind eines Pastoren-Ehepaars war, bekam von der Mutter jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit 24 Gebäck-Stücke auf einen Karton genäht, die er ab dem 1. Dezember nach und nach genießen durfte.

Ab 1958 gab es schließlich die ersten bereits beim Kauf mit Schokolade gefüllten Kalender, die den Kindern seitdem Jahr für Jahr im wahrsten Sinne des Wortes die Adventszeit versüßt. Aber auch wir Erwachsenen freuen uns nicht minder, wenn wir einen Adventskalender geschenkt bekommen. Denn dann werden wir für einen kurzen, aber intensiven Moment des Glücks wieder zu dem kleinen Jungen oder dem süßen Mädchen, das einst mit großen strahlenden Augen vor dem hell erleuchteten Christbaum stand! Und dann spüren wir ihn wieder: den Geist der Weihnacht, fernab von Einkaufstrubel und Kommerz. Den Geist, der unsere Herzen beseelt und uns zeigt, was wirklich zählt im Leben...

 

Dieser Artikel wurde bereits 4826 mal angesehen.



  • Artikel als PDF
  • Artikel als E-Mail senden
  • Druckversion des Artikels
.