Nicht die Worte sinds und nicht Geschenke; die Wärme des Herzens ists, an die ich denke.


Termin-Kalender

November 2017
<. >. <.. >..
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01. 02. 03. 04. 05.
06. 07. 08. 09. 10. 11. 12.
13. 14. 15. 16. 17. 18. 19.
20. 21. 22. 23. 24. 25. 26.
27. 28. 29. 30.

Legende:

vorgemerkt
 
bestätigt
 
 

Suche

Suche
.

Philharmoniker

Anekdote - gefunden unter http://www.gymb.de/faecher/musik/anekdoten.htm

Zitiert aus: Rolf König: „Lächelndes Streichkonzert“ – Musiker-Anekdoten / Stephan Pflicht: „...fast ein Meisterwerk“ – Die Welt der Musik in Anekdoten

McKinsey bei den Berliner Philharmonikern:

Die amerikanische Unternehmensberatungsfirma McKinsey ist für die Arbeitnehmer vieler Betriebe der Bundesrepublik zu einem gefürchteten Begriff geworden. Wo sie tätig wird, durchkämmen ihre Rationalisierungsexperten Abteilung für Abteilung mit dem Ziel, möglichst viele Arbeitsplätze einzusparen. Wie die McKinsey-Leute vorgehen, verdeutlicht der folgende Bericht über eine Untersuchung der Berliner Philharmoniker durch McKinsey:

Die vier Oboisten haben sehr lange nichts zu tun. Die Nummer sollte gekürzt und die Arbeit gleichmäßiger auf das ganze Orchester verteilt werden, damit Arbeitsspitzen vermieden werden.“

Die vierundzwanzig Geigen spielen alle dasselbe. Das ist unnötige Doppelarbeit. Diese Gruppe sollte drastisch verkleinert werden. Falls eine größere Lautstärke erwünscht ist, läßt sich das durch eine elektronische Anlage erreichen.“

Das Spielen von Zweiunddreißigstelnoten erfordert einen zu großen Arbeitsaufwand. Es wird empfohlen, diese Noten sämtliche in den nächstliegenden Sechzehntelnoten zusammenzufassen. Man könnte dann auch Musikschüler und weniger qualifizierte Kräfte beschäftigen.“

In einigen Partien wird zu viel wiederholt. Die Partituren sollen daraufhin gründlich durchgearbeitet werden. Es dient keinem sinnvollen Zweck, wenn das Horn eine Passage wiederholt, mit der sich bereits die Geigen beschäftigt haben. Werden alle überflüssigen Passagen eliminiert, dann dauert das Konzert, das jetzt zwei Stunden in Anspruch nimmt, nur noch schätzungsweise zwanzig Minuten, so daß die Pause wegfallen kann.“

Der Dirigent streitet die Berechtigung dieser Empfehlung nicht ab, fürchtet jedoch, die Einnahmen könnten zurückgehen. In diesem unwahrscheinlichen Fall sollte es möglich sein, Teile des Konzertsaales völlig zu schließen, wodurch sich die Kosten für Licht, Personal und so weiter einsparen ließen. Schlimmstenfalls könnte man ganz schließen und die Leute in das Konzertkaffeehaus schicken.“

Dieser Artikel wurde bereits 2569 mal angesehen.



  • Artikel als PDF
  • Artikel als E-Mail senden
  • Druckversion des Artikels
.